Babymassagen

Tags: , , Baby Gesundheit 10 März, 2008

Viele Eltern buchen Babykurse. Sie dienen der intensiven Beschäftigung mit dem Säugling und schaffen Kontakt zu anderen jungen Eltern. Einer der beliebtesten Kurse ist die Babymassage. Hier lernen Eltern, wie sie ihrem Schatz mit ein paar einfachen Handgriffen eine wahre Wohltat verschaffen.

Die Kurse zur Babymassage finden meist in einem gemütlich eingerichteten Raum statt, zum Beispiel den Räumen einer Hebammenpraxis. Der Raum wird auf circa 25°C aufgeheizt, damit sich die Babys wohl fühlen und nicht frieren. Die Mütter oder Väter bringen eine Decke mit. Dann ziehen sie das Baby aus und legen es auf die Decke. Nun erklärt eine Hebamme oder ein anderer Kursleiter, wie man das Baby massieren kann. Begonnen wird mit sanften Streicheln, anschließend werden spezielle Griffe gezeigt. Abgeschlossen wird der Kurs wieder durch das Streicheln. Zur Massage werden oft spezielle Öle verwendet, die einen zusätzlich beruhigenden Effekt auf die Babys haben. Manchmal werden die Kurse mit Musik untermalt.

Die meisten Babys lassen den Kurs ruhig und entspannt über sich ergehen. Ist das Baby zu Hause unruhig und wenden die Eltern die gelernten Massagen an, so beruhigt sich das Baby sehr schnell wieder. Auch bei Schreibabys und KISS-Kindern wirken Babymassagen wahre Wunder. Doch aufgepasst, bei manchen Kindern bewirken die Massageöle ein Austrocknen der Haut. Auch durch häufiges Eincremen geht diese nicht wieder weg. In der Apotheke (oder vom Kinderarzt) gibt dagegen rückfettende Lotion, die aber nicht zu oft angewendet werden darf. Wechseln Sie in so einem Fall das Massageöl.

Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Sie sehr viele innige Stunden mit Ihrem Säugling verbringen. Denn das Massieren stärkt auch die Bindung zwischen Kind und Eltern.

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