Babyschwimmen und Krankheiten

Baby Gesundheit 29 Mai, 2008

Babyschwimmen ist ein sehr beliebtes Kursangebot. Viele junge Eltern nehmen ein solches Angebot wahr und genießen die intensive Zeit mit ihrem Kind im warmen Wasser. Doch in letzter Zeit kommen auch immer mehr Kritiker zu Wort, die einige Bedenken gegenüber diesem nassen Vergnügen äußern. Das verunsichert natürlich die jungen Eltern. Ist ein Babyschwimmkurs nun eine sinnvolle Veranstaltung, kann der Kurs die Eltern-Kind-Beziehung stärken oder ist es doch eher eine Gefahr für Krankheiten, der die Babys unnötig ausgesetzt werden?

Eigentlich sollte diese Art der Freizeitbeschäftigung Spaß machen. Doch wenn man sorgengeplagt in die Veranstaltung geht, nimmt das natürlich die gute Laune. Die beste Variante in dieser Frage ist immer noch das Ausprobieren. Die meisten Babys vertragen die Schwimmkurse sehr gut. Es gibt keine Krankheitshäufungen oder nahezu chronische Beschwerden. Und eine kleine Erkältung fangen sich Babys immer mal wieder ein. Wenn sie es nicht im Schwimmkurs mitnehmen, dann eben auf der Straße oder bei Omas Besuch, die erst am Ende erwähnt, dass sie kränklich ist. Es gibt jedoch einige Kinder, die im Laufe des Kurses anfällig werden und sehr oft zum Beispiel an Mittelohrentzündungen erkranken. Bei diesen Kindern liegt die Infektanfälligkeit aber nicht an dem Schwimmkurs selbst. Sie zeigt sich vermutlich nur das erste Mal im Kurs.

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind, während der Kurs läuft, immer anfälliger wird und häufig kränkelt, sollten Sie den Kurs abbrechen. Lassen Sie einen Kinderarzt klären, ob Ihr Kind für eine solche Belastung einfach noch nicht robust genug ist oder ob eine ernstzunehmende Abwehrschwäche dahinter steckt. Auch bestimmte Risikokinder wie Frühchen oder Babys, die Startschwierigkeiten hatten, sollten Babyschwimmkurse meiden. Für alle anderen gilt die Badeerlaubnis. Gönnen Sie Ihrem Baby das Gefühl, wieder in Mamis Bauch zu schwimmen.

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