Das Gute-Nacht-Fläschchen

Babynahrung 05 März, 2008

Neben dem Thema Möhren gibt es noch weitere Produkte, die unter Verbrauchern, wie auch Experten sehr unterschiedlich bewertet werden. Dazu gehört zum Beispiel das Gute-Nacht-Fläschchen. Marketingtechnisch ist das Fläschchen so platziert, dass das Kind vor dem Schlafengehen noch einmal eine vollwertige z.B. Breimahlzeit bekommt. Dazu kommen noch ein paar Zusatzstoffe, wie z.B. Melisse (bei Milupa), um das Produkt leichter verdaulich zu machen. Grundsätzlich stellt sich bei Einschlaffläschchen folgende Problematik, die man im Hinterkopf behalten sollte.

Diese Nahrungsmittel zeichnen sich meist durch einen hohen Kaloriengehalt aus, der teilweise sogar über dem einer normalen Mahlzeit liegt. Das wird unter anderem dadurch verursacht, dass darin hohe Anteile von Weißmehl enthalten sind. Auch Zucker ist bei einigen Produkten ein Inhaltsstoff, der durchaus kritisch gesehen werden sollte. Es ist natürlich, dass das Kind diese Nahrung gern zu sich nimmt, wenn sie neben einer Aromatisierung (z.B. mit Vanille) auch noch zusätzlich gesüßt wurde, aber denken Sie daran, was Sie ihrem Kind damit ins Bett mitgeben und welcher Entwicklung sie damit Vorschub leisten. Behalten Sie im Hinterkopf das Risiko wie z.B. Karies oder Fettleibigkeit. Gerade letzteres ist ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung in der Gesellschaft und für das Gesundheitssystem gewonnen hat und gerade diesem Thema arbeiten Sie mit einer „Überfütterung“ durch hohen Kaloriengehalt vor dem Schlafengehen auch noch zu.

Achten Sie also genau darauf, was in einem „Gute-Nacht-Fläschchen“ enthalten ist. Sollten Sie keinen Zucker oder Weizen unter den Inhaltsstoffen entdecken, könnte es eine Überlegung wert sein und selbst dann stellt sich noch immer die Frage nach dem Sinn einer besonderen Mahlzeit vor dem Schlafen.

Hinterlasse einen Kommentar


 
© Baby