Die Erziehung bei berufstätigen Müttern
Baby Erziehung 05 April, 2008Die „perfekte“ Mutter schafft es heute die Erziehung des Nachwuchses und die Karriere unter einen Hut zu bringen. Bei vielen ist dies aber auch die Geburtsstunde einer großen Frage. Viele sind sich nicht sicher, ob es ihnen trotzdem gelingt zu ihrem Kind eine enge Bindung aufzubauen. Die Meinungen von Forschern und Sozialpädagogen gehen hier oftmals weit auseinander und auch bei der Einstellung der Eltern scheiden sich die Gemüter. So haben Studien in den USA ergeben, dass bei Kleinkindern die Mutterbindung bei Berufstätigen häufig instabiler ist als bei Hausfrauen. Der Unterschied ist jedoch gering. Für viele Frauen gehört ein eigenes Kind zum Leben, trotzdem rückt mit der Geburt die Karriere nicht von den oberen Rängen. Die NICHD startete im Jahr 1991 bei über 1300 Kindern aus allen ethnischen Gruppen und sozialen Schichten eine Langzeitstudie. Das National Institute of Child Health and Human Development setzte dieser Studie zum Ziel, diese Fragen zu beantworten und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Die Qualität der Betreuung sollte dabei durch Fragen über Aktivitäten von Wickeln bis hin zu Trösten, aber auch über Gefühle festgehalten werden. Die Forscher waren sich hierbei sicher, dass es vorrangig bei der Entwicklung einer Bindung auf die Qualität der Beziehung ankommt. Primär vor allem aber darauf wie einfühlsam die erste Bezugsperson auf die Bedürfnisse des kleinen Erdenbürgers eingeht und wie sie die gemeinsame Zeit mit dem Kind nutzt. Zwar hat die Qualität der außerfamiliären Betreuung eher einen sekundären Einfluss, ist aber auf keinen Fall zu missachten. Dabei handelt es sich um einen signifikanten Einflussfaktor. Die Qualität dieser Betreuung ist umso höher und besser, je seltener diese Betreuungsperson wechselt und je einfühlsamer sie ist. So kam die Studie zum einem zu dem Ergebnis, dass Kinder in einer Gruppe mit maximal vier Kindern, später im Kindergarten weniger Verhaltensprobleme an den Tag legen.
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