Die Gefühlsäußerungen eines Babys
Baby Entwicklung 07 April, 2008Ihr Baby will Sie nicht ärgern oder triezen. Es hat nur begrenzte Möglichkeiten, um Ihnen zu sagen, was es gerne möchte. Zwar werden diese Möglichkeiten während seiner Kindheit immer ausgefeilter, aber zunächst besitzt das Kind weder Sprache noch eine ausgefeilte Motorik. Außerdem, und das ist sehr wichtig für Sie, um sich klarzumachen, warum das Kind vielleicht weint, ist es gerade in der ersten Zeit einfach noch massiv von Instinkten gesteuert. Dem Kind sind soziale Begriffe, wie gut und böse, fremd, genauso wie es das Konzept des Ausnutzens noch nicht versteht.
Das Kind wird also, wenn es etwas braucht, sich mit dem instinktiven Schrei bei Ihnen melden, wobei recht schnell deutlich wird und die Mama das auch als erste sehr gut unterscheiden kann, dass das Baby für verschiedene Bedürfnisse recht unterschiedliche Formen des Schreiens hat. So kann man im Grunde sehr leicht ein quengelndes „Windel voll“ von einem jammernden „Hunger“ unterscheiden und das panische „Ich bin überfordert“, wenn zu viele Reize vorhanden sind, wird die Mutter auch ohne weiteres und beinahe instinktiv erkennen können.
Erst, wenn die Bedürfnisse des Kindes ausgefeilter werden (z.B. nach Unterhaltung), gibt es auch bei Müttern Unsicherheiten
Doch nicht nur Unmut wird Ihr Kind äußern, sondern auch Freude und Wohlbefinden kann es ausdrücken. Sie können bei einer Sache in jedem Fall sicher sein. Wenn ihr Baby lacht fühlt es sich wohl. Das kann die Tatsache sein, dass Sie anwesend sind, oder dass es satt ist oder alles zusammen. Das Baby wird Sie nur dann anlachen, wenn es zufrieden ist. Ein lautes Jauchzen ist übrigens neben der Tatsache, dass das Baby entspannt ist, eine Reaktion darauf, dass es etwas neues kann, nämlich eigene Laute erzeugen. Das Baby bekommt davon nämlich zunächst nicht genug.
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