Die Lebensaufgabe Erziehung

Baby Erziehung 05 April, 2008

Mit der Geburt des eigenen Kindes beginnt für de Eltern ein neuer Lebensabschnitt, welcher vor allem durch Verantwortung charakterisiert wird. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Säulen und Elemente der Erziehung stark verändert und so bringt diese Aufgabe oftmals auch ein Stück Ängstlichkeit und Unbeholfenheit mit sich. Es gibt für die Erziehung kein Patentrezept, denn jedes Kind ist ein Individuum. Eltern sollten sich dessen bei der Festlegung der Maßstäbe, die ihre Erziehung prägen, bewusst sein. Insbesondere für Babys ist es enorm wichtig, dass sie einen geregelten und sich stets wiederholenden Tagesablauf genießen, Ihren Job sollte sie also hinten anstellen! Rituale, aber auch Werte und Grenzen sind Säulen, die in keiner Erziehung fehlen sollten. So ist ein Lob genauso wichtig wie eine Strafe, wenn das Kind einen Fehler macht. Sicherlich sollten sich beide Punkte immer die Waage halten. Ein Kind möchte sich von Mutter und Vater zunächst einmal verstanden fühlen. Es ist ganz normal, dass Kinder auf Situationen und Geschehnisse heftiger und intensiver reagieren wie Erwachsene. Auch wenn ein Baby erst mit etwa sechs Monaten beginnt eine Bindung zu gewissen Personen aufzubauen und diese als zugehörig und fremd einzuordnen, ist es unabdingbar, dem Kleinen vom ersten Tag an Geborgenheit und Schutz zu vermitteln. Es ist die Aufgabe der Eltern dem geliebten Nachwuchs Selbstvertrauen zu vermitteln, damit es sich in der Welt zurecht finden kann. So müssen Kinder lernen, sich auch eine Weile allein zu beschäftigen. Zum einen haben die Eltern währenddessen die Möglichkeit Kraft zu tanken, zum anderen ist dies für die Entwicklung der Kreativität eines Kindes unerlässlich. Auch wenn der kleine Liebling sich während seiner Trotzphase zum Teufelchen entwickelt, dürfen die Eltern nicht nachgeben und müssen an ihren Grundlinien festhalten, denn ein Kind merkt sonst sofort, dass es so bei seinen Eltern sein Ziel erreichen kann. Für jedes Kind sind Mama und Papa Vorbilder und dies ist auch der Grund, warum sie sich als solche verhalten sollten.

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