Impfungen – Pflicht oder Gefahr?
Baby Gesundheit 03 März, 2008Kaum ein Thema polarisiert so wie die Impfungen bei Säuglingen und Kindern. Die einen befürworten sie bedingunslos und fordern eine Impfpflicht für alle Kinder. Die anderen sehen sie als Gefahr und lassen ihre Kinder garnicht impfen. Doch wo liegt die Wahrheit?
Der Staat empfiehlt bestimmte Impfungen, die von der STIKO, der ständigen Impfkommission beschlossen werden. Bei der Meinung der Impfgegner spielen die immer wieder auftretenden Impfschäden eine große Rolle. Für Eltern, die sich bis zur Geburt ihres Babys nie damit beschafft haben, ist es also ein schwieriges Thema. Muss man impfen? Welche Impfungen sind überflüssig und was sind Impfschäden? Die STIKO empfiehlt die erste Sechsfachimpfung (Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis, Hepatitis B, Hib, Keuchhusten) für Babys mit ca. 3 Monaten. Diese wird noch dreimal wiederholt (nach einem Monat, nach zwei Monaten, nach einem Jahr). Mit circa einem Jahr empfiehlt die STIKO eine Dreifachimpfung gegen Masern. Mumps und Röteln, die nach einem Jahr aufgefrischt wird. Neu sind die Empfehlungen für die Impfung gegen Meningokokken und Pneumokokken. Diese Imfpungen werde im Säuglings- bzw. Kleinkindalter durchgeführt. Auch gegen den Erreger von Windpocken können Eltern ihren Schatz inzwischen impfen lassen.
Bei allen Möglichkeiten, die es heute gibt und bei allen Vorteilen, die eine Impfung bietet, muss mann jedoch auch immer bedenken, dass auch eine Impfung ein Risiko darstellt. Oft treten leichte Impfreaktionen auf so wie Rötungen an der Impfstelle oder leichtes Fieber. Manchmal bricht auch die Krankheit, gegen die geimpft werden soll, in einer abgeschwächten Form aus. Sehr selten treten auch Impfschäden auf, die bleibende Schäden verursachen.
Bei allem Für und Wider ist also stets im Einzelfall abzuwägen, welche Impfungen für ein Kind sinnvoll oder unbedingt nötig sind und welche Impfungen lieber weggelassen werden, auch auf die Gefahr hin, dass das Kind dann diese Krankheit durchleben muss.
Letzte Kommentare