KISS-Syndrom

Baby Gesundheit 03 März, 2008

Ihr Kind schreit den ganzen Tag. Sie haben bereits akzeptiert, dass Sie die Eltern eines Schreikinds sind. Vielleicht hat Ihr Kind von Geburt an ja auch einen schiefen Kopf. „Das gibt sich mit der Zeit“, ist die Standardantwort von Ärzten und Hebammen. Oder haben Sie ein besonders unruhiges Baby? Wahrscheinlich haben Sie noch nie daran gedacht, dass Ihr Kind das KISS-Syndrom haben könnte! Die Bezeichnung „KISS“ steht für kopfgelenk-induzierte Symmetriestörung. Diese Störung im Bereich der Halswirbelsäule triit meistens während der Geburt auf. Bei großen Kindern, Mehrlingen oder übertragenen Kindern kann das auch schon während der Schwangerschaft auftreten. Unbehandelt kann diese Störung tatsächlich zu Problemen in Sprache, Lernverhalten und sozialem Verhalten führen. Langfristig versagen diese Kinder also in der Schule.

Eine Reihe von Beschwerden treten also bei dieser Fehlfunktion auf, deren Ursache meist zuerst in ganz anderen Problemen gesucht wird. So bleibt zu überlegen, ob nicht sogar Kinder, bei denen ADS diagnostiziert wurde, nicht von Anfang an einfach „unentspannt“ waren.

Die Lösung dieses Problems ist eigentlich ganz einfach. Ein paar Besuche bei einem Chiropraktiker. Die Chiropraktik ist eine mechanische Behandlungsmethode zur Wiederherrstellung der vollstädnigen Beweglichkeit der Gelenke, besonders im Bereich der Wirbelsäule. Bei manchem Schreibaby haben schon zwei bis drei Behandlungen ausgereicht, um es in den liebsten Schatz der Welt zu verwandeln. Bei manchen Kindern ist jedoch eine langfristige Behandlung notwendig, um Spätfolgen auszuschließen oder zumindest zu mindern. Auch Eltern können ihren Sprösslingen helfen, sich zu entspannen und damit die KISS-Problematik eindämmen. So hilft zum Beispiel Mediation für Kinder, um aus einem unruhigen Schläfer mit häufigen Schreiphasen einen „Durchschläfer“ zu machen.

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