Kleinkinder und Chemikalien - ein Kapitel für sich

Baby Sicherheit 23 Februar, 2008

Bei dem endlosen Forschungsdrang der Klein- und Krabbelkinder ist keine Grenze gesetzt. Sobald sie dazu irgendwie in der Lage sind, versuchen Sie, die Umgebung auf eigenen Beinen oder auf allen Vieren zu erkunden. Leider bedenken das immer wieder viele Hausfrauen und junge Muttis nicht oder nur eben zum Teil. Eine ganz wichtige Sache ist es, in der Küche, oder auch in Abstellräumen alle Chemikalien – wie Reiniger, Ölanzünder usw. – die giftige Stoffe enthalten, unbedingt gut zu verräumen oder wegzuschließen. Viele – oder die meisten – dieser Dinge sind zwar von vorne herein schon mit Sicherheitsverschlüssen ausgestatte, aber leider kommt es immer wieder all zu häufig vor, dass selbst diese Deckel nicht vor den Kleinen sicher sind. Oftmals ist es nicht einmal der Deckel, der geöffnet wurde, nein, viel häufiger kommt es vor, dass die Flasche vielleicht durch einen Fall bricht, und die Kleinkinder auf diese Weise mit der gefährlichen, zum Teil auch tödlichen Chemikalie in Verbindung kommen. Sollte es doch einmal passiert sein, dass so eine Flasche ungewollt zum Spielzeug für die Babys oder Kleinkinder wurde, ist dringend geraten, einen Arzt aufzusuchen. Selbst wenn es nicht danach erscheint, dass das Kind von der Flasche getrunken hat oder an den Inhalt kam. Auch muss zum Arzt die Chemikalie mitgenommen werden, mit dem das Kind in Berührung kam. Nur so kann noch Schadensbegrenzung getätigt werden und vielleicht Schlimmeres verhindert werden. Um es erst gar nicht zu solchem Ausmaß kommen zu lassen, ist deshalb unbedingt angeraten, alle diese Putzmittel und gefährlichen Stoffe gleich von Anfang an auf eine Höhe zu stellen, wo das Kleinkind nicht rankommen kann, oder sie notfalls direkt wegzusperren.

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