Kleinkinder und das verbotene Feuer
Baby Sicherheit 23 Februar, 2008Wie oft hat man in einem Cafe beim Rundumblick schon gesehen, dass Leute ihren Kleinkindern ein Feuerzeug zum Spielen geben, damit es Ruhe gibt. Nur weil kein anderes, kindgerechtes Spielzeug vorhanden ist, so entschuldigen sich immer wieder viele Eltern – hätten sie dem Kind das gefährliche Ding zum Spielen gegeben. Solche Unverantwortlichkeit der Eltern müsste eigentlich bestraft werden. Denn Babys und kleine Kinder stecken alles, was ihnen zwischen die Finger gerät, in den Mund. Im und am Feuerzeug befinden sich neben den ganzen Plastik- und Metallteilen auch noch das hochgiftige Butangas. Wenn das in den Blutkreislauf des Kleinkindes gerät, ist der Tod vorprogrammiert. Auch das Herumliegenlassen von Streichhölzern kann nicht nur für ein Kind tödlich enden. Die kleinen beobachten besonders an Geburtstagen und in der Weihnachtszeit, wie mit diesen kleinen Stäbchen Feuer gemacht wird, um eine Kerze anzuzünden. Sie wollen das auch probieren. Mittendrin klappt es, und das Kind lässt das brennende Streichholz fallen. Wie das weitergehen kann, muss wohl nicht ausführlich erläutert werden. So auch mit brennenden Kerzen. Wenn schon Kerzen am Tisch brennen sollen, dann gibt es sogar hier kindersichere Kerzen. Diese sind so gemacht, dass, wenn sie wirklich umfallen oder umgestoßen werden sollten, die Flamme sofort aus geht. Da Kinder gerne auf Forschungs- und Entdeckungstour gehen, ist also für Eltern äußerste Vorsicht geboten, was den Umgang mit offenem Feuer anbelangt. Kleinkinder sind raffinierter, als die Erwachsenen glauben. Sie haben schnell den Dreh raus, ob es bei den Streichhölzern oder beim Feuerzeug ist. Dafür gibt es zum Beispiel auch jetzt schon Feuerzeuge, die eine Kindersicherung haben. Diese Schnappfeuerzeuge können nur durch die Kraft eines Erwachsenen niedergedrückt werden. Für kleine Babyhände geht das viel zu schwer.
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