Labile Mütter

Baby Sicherheit 23 Februar, 2008

Sogar die eigene Mutter kann zur Gefahr eines Babys werden. Viele Frauen haben nach der Geburt Depressionen, die man Wochenbettdepressionen oder Babyblues nennt. Obwohl sie sich auf ihr Kind gefreut haben, kann durch die Hormonumstellung ein Stimmungstief entstehen. Dann kommt es häufig vor, dass das Baby vernachlässigt wird, da die Mutter in dieser Situation nicht in der Lage ist, ihr Kind zu versorgen. Auch durch den vorhandenen Schlafmangel kommt es zu Unkonzentriertheit und Gereiztheit. Wenn man solch einen Zustand über mehrere Tage beobachtet, sollte unbedingt Hilfe angefordert werden. In den letzten Monaten gab es genug Berichte in den Medien, wo Mütter ihre Kinder aus Depressionen heraus getötet haben oder verhungern ließen. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. In den ersten Tagen ist es hilfreich, wenn der Vater sich Urlaub nimmt, um die Frau bei der Pflege des Babys zu unterstützen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte man schauen, ob eine Freundin helfen kann oder ob man sogar staatliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Es gibt immer mehr Institutionen, die sich darauf spezialisiert haben, junge Mütter in den ersten Phasen zu unterstützen. Man sollte sich nicht scheuen, diese Hilfe auch anzunehmen, denn der Familienzuwachs kann sehr anstrengend sein. Wenn man dann auch noch ein Schreibaby hat, das Stunden über Stunden schreit, sollte man auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen. Viele Kinderarztpraxen können Adressen vermitteln, um mit dieser so belastenden Situation entsprechend umzugehen. Auch kann man Hilfe für den Haushalt anfordern, um mehr Zeit für sich und für das Baby zu haben. Wenn sich alles einmal eingespielt hat, nehmen diese Probleme ab und man kann die Zeit mit dem Baby genießen.

Hinterlasse einen Kommentar


 
© Baby