Milchnahrung

Babynahrung 05 März, 2008

Irgendwann im Babyleben ist es soweit. Die bequeme Nahrungsaufnahme ist zu Ende. Sei es, weil die Brust leer ist, weil Mama einfach nicht mehr mag oder weil das Baby nicht die Motivation aufbringt, um ausgiebig genug zu trinken. Dann ist es Zeit, Milchnahrung in den Ernährungsplan Ihres Kindes einzubeziehen. Je nach Alter gibt es dort verschiedene Stufen und Sie sollten sich vorher genau überlegen, was Sie geben.

Es ist natürlich möglich, sofort mit der Flasche zu beginnen, aber denken Sie daran – Muttermilch ist das, was Ihr Kind eigentlich bekommen sollte. Milchnahrung ist Kuhmilch, also Muttermilch für Kälbchen, die von der Nahrungsmittelindustrie in die Lage versetzt wurde, Ihr Kind zu ernähren. Deswegen sei die erste Stufe, die so genannte „Pre-Nahrung“ nur empfohlen, wenn es nicht anders geht. Wenn Sie „Pre“ füttern, dann können Sie dies ohne Bedenken tun, solange Ihr Kind mit den Empfehlungen und Mengen auch satt wird. Reicht die „Pre-Nahrung“ nicht mehr aus, können Sie auf die so genannte 1er Nahrung wechseln. Die 1er-Milch ist etwas energiereicher und hier müssen Sie auch schon einmal darauf achten, dass Sie ihr Kind nicht „dick füttern“. Ab dem 4. Monat ist der Verdauungsapparat ihres Babys dann soweit, dass Sie 2er-Nahrung füttern können, die darauf ausgelegt ist, in diesem Stadium ihr Baby bestens zu versorgen, was Nähr- und Ballaststoffe angeht aber auch die sonstige Zusammensetzung, die das Kind braucht, um sein Immunsystem auszubauen. Die letzte Stufe der so genannten Milchnahrungen ist die 3er-Nahrung, die gemeinhin ab dem 8. Monat empfohlen ist, da die Abmessung an Nähr- und Ballaststoffe so ausgelegt ist, dass die Darmflora in diesem Wachstumsstadium unterstützt und aufgebaut wird.

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