Neurodermitis im Säuglingsalter

Baby Gesundheit 31 März, 2008

Eine Neurodermitis ist eine wirklich beeinträchtigende Hautkrankheit. Sie kann am ganzen Körper auftreten. Es juckt und brennt. Offene Hautstellen entzünden sich und der Schmerz hält nachts vom Schlafen ab. Besonders schlimm trifft es hier die Kleinsten. Wir können Ihnen nicht erklären, was mit ihnen passiert. Wir möchten sie vom Kratzen abhalten, doch jedes Kratzverbot empfindet das Kind als Strafe. Doch wie kommt eigentlich zur Neurodermitis im Säuglingsalter?

Oft sind die Kinder familiär vorbelastet. Mama oder Papa oder beide haben bereits eine Hautkrankheit oder eine Allergie. Bereits mit wenigen Monaten kommt es dann beim Nachwuchs zu den ersten Hautausschlägen. Ganz wichtig ist schon bei den ersten Anzeichen die richtige Hautpflege. Wenn das Kind regelmäßig mit spezieller Lotion eingerieben wird, kann ein weiterer Ausbruch der Krankheit eingedämmt werden. Wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, hilft nur der Gang zum Arzt. Dem Kind muss geholfen werden, damit es sich die Haut nicht völlig kaputt kratzt.

Aber Vorsicht, nicht jeder Hautausschlag im Säuglingsalter ist Neurodermitis. Babys reagieren oft auf eine Reihe von Substanzen oder Nahrungsmitteln, da ihr Körper sich erst an die „neue Welt“ gewöhnen muss. Viele Viren, die sich Babys am Anfang fast wöchentlich einfangen, rufen nicht nur Husten und Schnupfen, sondern auch Hautausschläge hervor. Machen Sie sich also anfangs nicht zu viele Sorgen und übertreiben Sie die Körperpflege nicht. Denn mit zu viel Wasser, Shampoo und Creme schaden Sie Babys Haut und fördern Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Waschen Sie Ihr Kind täglich und pflegen Sie einmal pro Woche die Haut mit Baden und Eincremen. Dann ist das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, deutlich geringer.

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