Ohrenschmerzen Baby
Baby Gesundheit 05 März, 2008Das Baby weint ununterbrochen. Es ist erkältet und bekommt jetzt auch noch Fieber! Die häufige Diagnose bei Babys und Kleinkindern ist die Mittelohrentzündung. Doch wie kommt sie zustande und wie kann man sie verhindern?
Eine Mittelohrentzündung entsteht durch einen Schnupfen. Die natürlichen Gänge zwischen Ohr und Rachen werden durch den Schnupfen verstopft. Ohrensekret kann nicht mehr abfließen. Die Flüssigkeit sammelt sich hinter dm Trommelfell und das Mittelohr entzündet sich. Schmerzen und Fieber sind die Folge. Der Gang zum Arzt ist unausweichlich. Die Diagnose steht schnell fest und in den meisten Fällen handelt es sich bei der Mittelohrentzündung um eine harmlose Kinderkrankheit ohne Folgen. Viele Ärzte verschreiben Antibiotika. Dieser Tatsache sollten Eltern jedoch kritisch gegenüberstehen, denn die meisten Mittelohrentzündungen werden von Viren hervorgerufen. Gegen Viren sind Antibiotika wirkungslos.
In manchen Fällen tritt die Mittelohrentzündung jedoch so oft auf, dass zu fürchten ist, das Kind trage Folgeschäden davon. Eine häufige Erkrankung kann nämlich zu Hörschäden führen. Doch auch für diese Kinder gibt es Hilfe. In einer kleinen Operation wird dem Kind in den Gang zwischen Rachen und Ohr ein kleines Röhrchen eingesetzt, welches den Gang offen halten soll.
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Sie ihrem Kind nicht zu oft eine Mütze aufsetzen. Einige Eltern setzen ihrem Säugling auch im Haus Mützchen auf. Die meisten Babys tragen auch im Sommer Mützen. Hier ist allerdings ein Sommerhut zu empfehlen, der die Ohren frei lässt. Denn nur so kann genügend Luft an die Ohren kommen, um Entzündungen zu vermeiden. Nur im Winter und bei Wind sind Mützen notwendig. So kann Ihr Kind die nötige Abwehr entwickeln, um nicht mehr an der Mittelohrentzündung zu erkranken.
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