Reinigungsmittel, Kosmetik

Baby Sicherheit 03 März, 2008

Besondere Vorsicht ist geboten bei Reinigungsmitteln aller Art. Viele Reinigungsmittel sind ätzend und können schwere Schäden anrichten. Und selbst eher harmlose Haushaltshelfer wie zum Beispiel Spülmittel oder Ähnliches können im Magen Schaum bilden und dadurch bei dem Baby zu Atemproblemen führen. Es empfiehlt sich, immer einen Vorrat an entschäumenden Mittel wie Sab Simplex oder Lefax in der Hausapotheke zu haben. Dieses kann man dem Kind verabreichen, wenn es schaumbildende Reinigungsmittel getrunken hat. Auf keinen Fall sollte man das Kind zum Erbrechen bringen, egal was es getrunken hat! Besser ist es, dem Kind Wasser zu verabreichen, um das Ganze zu verdünnen. Neben dem Telefon sollte auf jeden Fall die Nummer der nächsten Giftnotrufzentrale hängen, damit man diese im Notfall anrufen kann. Hier wird man beraten, was man als nächstes tun soll. Wichtig für die Leute an der Hotline ist es zu wissen, was genau das Kind gegessen oder getrunken hat und in welcher Menge sowie das Alter und das Gewicht des Kindes. Nur dann kann beurteilt werden, welche Schritte eingeleitet werden müssen. Diese Telefonnummer sollte man aber griffbereit haben, bevor etwas passiert. Im Ernstfall ist man viel zu aufgeregt, um sie schnell genug zur Hand zu haben. Der allerbeste Schutz ist natürlich, Reinigungsmittel, Kosmetika und sonstige gefährliche Dinge im Haushalt gut wegzuschließen oder wenigstens in einem Schrank oder Regal zu verstauen, wo das Kind auf keinen Fall heran kommt. Die Kleinen kommen auf die tollsten Ideen und probieren alles aus. Von der Seife bis zum Grillanzünder ist vor ihnen nichts sicher. Also lieber vorsorgen und alles außer Reichweite stellen, was dem Kind gefährlich werden könnte.

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