Schlafen - Im Elternzimmer oder im eigenen Zimmer?
Baby Gesundheit 05 März, 2008Wo das Baby schläft, wird in jeder Familie individuell geregelt. Dennoch sind Mamis und Papis am Anfang häufig verunsichert. Was ist das Beste für das Baby? Oft sind Eltern von einem tiefen Bedürfnis geprägt, ihr Kind immer ganz dicht bei sich zu haben und jeden Huster als potentielle Gefahr für das Baby auszuschließen.
Doch das Schlafen im Elternbett birgt einige Gefahren. Zum einen kann das Baby unter der schweren Decke und zwischen zwei warmen Körpern leicht überhitzt werden. Überhitzung gilt als ein Risiko für den plötzlichen Kindstod. Es ist auch schon vorgekommen, dass Eltern, ohne es zu merken, auf ihr Kind gerollt sind und es unabsichtlich verletzt haben. Die wohl harmloseste, aber nicht zu unterschätzende Gefahr ist die übermäßig gestörte Nachtruhe. Denn würde das Baby zum Beispiel auf der anderen Seite des Elternschlafzimmers schlafen, hört man vielleicht nicht jeden Schniefer und ist hellwach.
Das Baby im eigenen Zimmer schlafen zu lassen, birgt auch einige Tücken. So ist es zum Beispiel bei Stillbabys sehr anstrengend, mehrmals die Nacht aufzustehen und in ein anderes Zimmer zu rennen, um dem Baby die so dringend benötigte Nahrung zu geben. Da ist es doch viel bequemer, das Baby ganz nah bei sich zu haben.
Alles in allem gilt es also, den goldenen Mittelweg zu finden. Viele Experten raten zum eigenen Babybettchen im Elternschlafzimmer. Es vereint die Vorteile beider Methoden. Man ist ganz nah bei seinem Baby und kann es stets problemlos versorgen. Allerdings birgt es nicht die Gefahren der Überhitzung oder Luftnot. In diesem Sinne wünschen wir allen jungen Eltern einen ausgedehnten Nachtschlaf.
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