Schnupfen bei den Kleinsten
Baby Gesundheit 05 März, 2008Für uns Erwachsene ist es schon sehr unangenehm, wenn ständig die Nase läuft. Nachts bekommt man keine Luft und kann nicht schlafen. Wie muss das dann erst für unsere Jüngsten sein? Das Problem ist, die Atemwege von Babys sind noch sehr eng und fein. Bekommt ein Säugling Schnupfen, schwellen die Schleimhäute an und das Baby bekommt sehr schlecht Luft. Für Eltern ist das oft in quälender Zustand. Das Baby kann nicht richtig schlafen, nicht gut trinken und fühlt sich unwohl. Und wir können dem Kind nicht erklären, was mit ihm geschieht.
Aber es gibt einige Tipps, wie dem Kleinen helfen kann, den ersten Schnupfen zu überstehen. Zuerst einmal ist die Nasenpflege das Wichtigste. Die Nase muss immer schön feucht gehalten werden. In der Apotheke bekommen Sie dazu eine Meersalzlösung in Form eines Nasensprays. Das verhindert, dass die Schleimhäute austrocknen und sich Keime dadurch noch besser vermehren können. Putzen Sie die Nase des Babys regelmäßig, aber nicht so oft, dass es davon eine wunde Nase bekommt. Die Benutzung von sogenannten Schleimabsaugern für die Nase ist Geschmackssache. In aller Regel reicht das einfache Säubern mit einem Taschentuch.
Beim Trinken haben Babys mit Schnupfen oft erhebliche Schwierigkeiten. Wenn Sie stillen, hören Sie nicht auf damit, weil Sie Sorge haben, Ihr Baby könnte nicht genug Flüssigkeit aufnehmen. Legen Sie einfach öfter an. Nach dem Schnupfen können Sie ganz normal weiter stillen. Auch Flaschenkinder sollten einfach öfter etwas angeboten bekommen.
Nachts, wenn die Babys wegen der verstopften Nase nicht schlafen können, helfen Sie am besten mit einem abschwellenden Nasenspray. Auch feuchte Tücher rund um das Babybettchen helfen dem Kleinen. Und vergessen Sie nicht, jede überstandene Infektion, also auch Schnupfen, hilft ihrem Kleinen, seine Abwehrkräfte zu stärken. Es ist also nicht nur schlecht, einen Schnupfen zu haben!
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