Sonne auf Babys Haut
Baby Gesundheit 29 Mai, 2008Nie waren die Neuerkrankungen an Hautkrebs so häufig wie heute. Dementsprechend vorsichtig sind die Bürger auch mit dem ausgedehnten Sonnengenuss geworden. Es gibt kaum noch Urlauber, die sich weiß in die Sonne legen, bis sie krebsrot sind. Und in den meisten Badezimmern findet man Sonnencreme. Doch wie geht man mit der Sonne auf der besonders empfindlichen Babyhaut um?
Es gibt sehr viele Produkte auf dem Markt, die zum Schutz vor zu viel Sonne auf Babys Haut entwickelt wurden. Kaum einer behält da den Überblick. Angefangen von der Strandmuschel bis hin zur komplett UV-undurchlässigen Kleidung für den Nachwuchs kann gekauft werden. Auch UV-Decken für den Kinderwagen gehören heute zum gängigen Angebot. Gleichzeitig werden Babys aber auch Vitamin-D-Tabletten verabreicht, die aufgrund der Sonnenarmut in Deutschland einen Vitamin-D-Mangel und damit schwerwiegende Krankheiten wie Rachitis verhindern sollen. Denn Vitamin-D wird im Körper nur gebildet, wenn Sonne auf die Haut scheint. Wenn da die Verunsicherung nicht vorprogrammiert ist!
Babys dürfen also durchaus auch die Sonne genießen. Natürlich sollten Sie Ihr Baby nicht ausgedehnten Bräunungsstunden unterziehen. Das einzige, was kaum direkt Sonne abbekommen darf, ist der Kopf. Wenn Sie Ihr Baby also im Kinderwagen spazieren fahren und der Kopf vom Verdeck geschützt im Schatten liegt, brauchen Sie auch keine UV-Decke. Am Strand ist eine Strandmuschel sehr nützlich, um dem Nachwuchs Schatten zu bieten. Wenn es außerhalb der Muschel spielt, ist ein Sonnenhut Pflicht und die Haut sollte mit Sonnenschutzcreme geschützt werden. Aber UV-undurchlässige Kleidung ist dann doch übertrieben, denn wenn Ihr Kind genug Sonnenstrahlen abbekommen hat, muss es in den Schatten.
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