Was auf keinen Fall in die Beikost gehört

Babynahrung 05 März, 2008

Die Ernährung des Babys im ersten Lebensjahr hat einen erheblichen Einfluss darauf, ob das Baby später an Allergien erkrankt. Daher sollte man bei der Auswahl der Nahrungsmittel darauf achten, möglichst allergenarme Nahrungsmittel zu verwenden. Folgende Nahrungsmittel sollte man daher besser vermeiden:

- Tomaten, Zwiebeln und Pilze
- Zitrusfrüchte und Beerenobst
- Meeresfrüchte und Fisch
- Roggen, Weizen und Hafer
- Soja und Ei
- Mandeln und Nüsse

Auf keinen Fall darf dem Baby im ersten Lebensjahr Honig gegeben werden, da dieser eine schwere Vergiftung hervorrufen kann. Beim so genannten Säuglingsbotulismus wird zunächst der Darm gelähmt, diese Lähmung greift dann auf den gesamten Organismus über, um schließlich nach Muskelschwäche in Beinen und Armen, Schlucklähmung und Sehstörungen in einer Atemlähmung zu resultieren. Dafür verantwortlich ist das Gift Botulinumtoxin, das von den Bakterien im Honig gebildet wird. Da dieses Gift aber bei höheren Temperaturen abgetötet wird, sind zum Beispiel Kuchen oder Gebäck mit Honig als Zutat relativ unbedenklich.

Nicht nur überflüssig sondern auch schädlich ist Zucker. Zwar ist in der Muttermilch Milchzucker vorhanden, jedoch sollte man keinen zusätzlichen Zucker verwenden. Zucker fördert nicht nur Karies und belastete die Bauchspeicheldrüse, sondern „stiehlt“ dem Körper auch Vitamine der B-Gruppe, die für seinen Abbau verwendet werden und somit nicht mehr Muskeln, Herz und Nerven zur Verfügung stehen. Er enthält keinerlei Mineralien. Da Zuckersorten sich hierbei nicht unterscheiden, ist es völlig unerheblich, welcher Zucker verwendet wird.

Salz ist ebenfalls Schädlich, da es eine Belastung für die Nieren des Babys darstellt. Gemüse verfügt über einen natürlichen Salzgehalt, der völlig ausreichend ist. Da das Baby sehr empfindliche Geschmacksnerven haben, sollte man Gewürze nur sparsam verwenden oder ganz auf sie verzichten.

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